Frühes WM-Aus für Marcus Auer

Bitteres Aus für Medaillen-Hoffnung Marcus Auer (-60 kg/ Judo Creativ Graz). Der 19-Jährige stand in Runde 2 gegen Tornike Maziashvili (GEO) vor dem Sieg, setzte zum Uchi-mata an und wurde vom Kampfgericht wegen unsauberer Technik disqualifiziert (wegen Kopf-Abtauchen und Selbstgefährdung). Damit war die WM vorbei, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. „Das ist richtig bitter, weil Marcus der klar bessere Mann war, schon in Runde eins unglaublich stark gekämpft hat. Er hätte den Kampf nicht verlieren dürfen. Ein wirklich bitterer, unglücklicher Moment – zum Heulen“, gab sich ÖJV-Sportdirektor Markus Moser entsetzt.

Eigentlich schien alles klar, durfte man sich schon auf das Viertelfinal-Duell gegen Vize-Weltmeister Romain Valadier Picard (FRA/Nr. 2) freuen. Doch dann kam es ganz anders. Marcus Auer setzte in Runde zwei gegen Tornike Maziashvili (GEO) zum Uchi-mata an, berührte mit dem Kopf den Boden. Die Video-Kampfrichter entschieden nach längeren Diskussionen auf Hansoku-make – Niederlage durch Disqualifikation. „Eigentlich unfassbar. Marcus war bis zu diesem Moment fehlerlos unterwegs, der Georgier hatte schon zwei Shidos, war komplett ungefährlich“, meinte Markus Moser kopfschüttelnd.

Quelle: Judo Austria, Wolfgang Eichler

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