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ERFOLG = ZAUBERJUDO + ZAUBERPUBLIKUM !!!
Die ersten drei der Tabelle in der Nationalliga (Wels,
Union Sparkasse Leibnitz und Flachgau II) haben jeweils
6 Punkte. Die Entscheidung über den Gesamtsieg könnte
heuer so spannend wie schon lange nicht mehr sein.
Jeder einzelne Kampf kann in dieser Situation "meisterschaftsentscheidend"
sein, daher braucht jeder einzelne Judoka ein "Riesen
- Nervenkostüm." Wer will seiner Mannschaft schon
wegen eines möglichen dummen Fehlers um den Erfolg
bringen?
Nach der Niederlage von Christian Unger (Festhalter)
stellte Stefan Ribitsch in Folge durch seinen Ipponsieg
gegen Patrick Reindl den Ausgleich zum 1:1 her. Benjamin
Ogertschnig brachte durch seinen Sieg gegen Christof
Weiss in der Klasse bis 73kg die Hausherren erstmals in
Front - 2:1.
Der nächste Kampf in der Klasse bis 81kg von Benjamin
Archan gegen Thomas Reisinger war der einzige Kampf,
der sich über die gesamte Zeit erstreckte und war an
Spannung fast nicht mehr zu überbieten. Außer
Ippon gab es hier jede Wertung und zu letzt hatte der Salzburger
mit einer Yuko - Wertung die Nase vorn, der Ausgleich zum
2:2 war damit hergestellt.
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Philipp Popp bekam Christian Luck in einen
Festhaltegriff und damit stand es 3:2 für die Union
Sparkasse Leibnitz. Nachdem dann Markus Scheiber
durch einen Ausheber von Marius Bucsa verlor, entschied
erst der letzte Kampf zwischen Martin Bertagnoli
und Christian Denkmaier über die Halbzeitführung.
Martin siegte mit 2 Waza-ari und stellte damit die Halbzeitführung
von 4:3 für die Leibnitzer sicher. |
Im ersten Kampf in der zweiten Runde glich der Salzburger
Johannes Pfeiffer mit seinen Ipponsieg auf 4:4 aus. Nun
lag es an Stefan Ribitsch erneut die Führung
für Leibnitz zu erkämpfen. Nach 1:09 Minuten führte
Stefan mit Waza-ari und vollendete diesen Kampf gegen Patrick
Reindl nach 3:08 Minuten mit einer Fußgreiftechnik
(Waza-ari). Die erhoffte 5:4 Führung war geglückt.
Ein wunderschöner Tomoe-nage von Benjamin Ogertschnig
in der Klasse bis 73kg nach nur 19 Sekunden war bereits
eine kleine Vorentscheidung, denn damit führte Leibnitz
mit 6:4.
Und dann ging ein Orkan durch das Publikum, denn niemand
geringerer als das neue "Nationalheiligtum der Leibnitzer
Judoka" - Toshihide Nakamura betrat die Matte.
Toshi's fast schon tänzelnde Bewegungen (bereits beim
Kampf um den Griff) versetzen die Zuseher immer wieder fast
schon in Verzückung! Vor allem "seine Kinder"
liefern eine gewaltige Show ab.
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Der Japaner hat in Leibnitz nicht nur durch seine
Perfektion im Judo, sondern auch durch seine immer symphatische
Art in die Herzen aller Leute erobert! Er ist ein richtiges
Vorbild. Auch als er nach 2:41 Minuten Kampfzeit durch
einen Konter mit Yuko gegen den Salzburger Spitzenjudoka
Thomas Reisinger im Nachteil war, hörten die "Toshi,
Toshi
. Chöre" des Publikums nicht auf,
ganz im Gegenteil! |
Auf dieser Welle der Begeisterung kämpfte er weiter
und glich nach exakt 3:57 Minuten durch einen sehr schönen
Seoi-nage (Yuko) aus. Fast wie in einem Filmdrehbuch zeigte
"Toshi" zehn Sekunden vor Kampfende, was "japanisches
Judo" bedeutet: Technik in Vollendung. Von außen
betrachtet, sehen seine Bewegungen so einfach und graziös,
einer "Katze ähnelnd" aus und ohne Kraftanstrengung.
Im richtigen Moment das Richtige machen, das ist das (leicht
gesagte) Erfolgsgeheimnis! Bei seinem Seoi-nage-Ansatz war
sein Körper fast zur Gänze unterhalb des Körpers
des Salzburgers, sodass er sich nur mehr aufrichten und
ihn vorne herunterziehen musste - einfach genial - ein Super-Ippon
wie von einem "anderen Stern!"
Mit dieser 7:4 Gesamtführung ging im nächsten
Kampf Philipp Popp gegen Christian Luck auf die Matte.
Er wusste, dass er mit einem Sieg den "Sack nun endgültig
zumachen" konnte! Und wie Philipp den Sack zumachte!
Er packte seinen Gegner nach 1:32 Minuten durch eine wunderschöne
San-gaku - Technik ein und schnürte dann endgültig
zu - Ippon! Damit war den Leibnitzern der Gesamtsieg nicht
mehr zu nehmen. Benjamin Archan verwickelte sich
gleich zu Beginn des nächsten Kampfes gegen den körperlich
wesentlich stärkeren Marius Bucsa in einen Bodenkampf,
wobei er naturgemäß keine Chance hatte (Kami-shio-gatame).
Den Schlusspunkt setzte aber trotzdem ein Judoka von der
Union Sparkasse Leibnitz: Martin Bertagnoli wurde
vom Salzburger Christian Denkmaier durch O-uchi angegriffen.
Martin parierte diesen Angriff mit einem sehr schönen
Konter - keine Frage: Ippon und damit stand es 9:5 (Unterbewertung
90:45).
Ein Appell an alle Steirischen Judoka: bitte kommt zu den
Heimkämpfen von Union Sparkasse Leibnitz. Hier wird
wirklich Judo vom Feinsten geboten! Der Veranstalter bemüht
sich jedes mal eine Superatmosphäre zu schaffen - und
- es gelingt ihm auch immer wieder! Versuchen wir gemeinsam
den einzigen Steirischen Klub in der Nationalliga durch
unser Kommen zu unterstützen. Die Judoka der Union
Sparkasse Leibnitz haben sich unsere Unterstützung
auf jeden Fall verdient!
Der Steirische Judoverband gratuliert der Judo Union
Sparkasse Leibnitz herzlich zu ihrem wunderschönen
Erfolg und wünscht ihnen für die nächsten
Kämpfe Siege, Siege, Siege
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