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Nach einem einjährigen Japanologiestudium an der Meiji-Universität
in Tokyo hat Katrin Leitner (Judoteam Zeltweg) nach
einem 12-stündigen AUA- Flug am 5. September 2006 in
Wien- Schwechat wieder österreichischen Boden betreten.
Dass sie - neben ihrem Studium - "natürlich Judo
trainiert hat" ist jedem, der die sympathische Obersteirerin
kennt - sonnenklar!

Katrin Leitner beim Judotraining an der Meiji-Universität
"Kati" gewann in dieser Zeit tiefe Einblicke
in das japanische Judogeschehen und hatte auch die Ehre,
zahlreiche japanische Judoheroen persönlich kennen
zu lernen. Dies betraf nicht nur die ältere Generation,
wie z.B. Hr. Kubota (Polizei Tokyo), welcher schon gegen
Axel Eggenfellner und Patrick Reiter gekämpft hatte,
sondern z.B. auch den "Rivalen" unseres österreichischen
Paradekämpfers "Lupo" Ludwig Paischer, Hr.
Egusa Tatsuaki. Katrin beschreibt Hr. Egusa als sehr netten
und lustigen Judoka (nachzulesen auf der Homepage des Judoteam
Zeltweg - KatisTagebuch).
In diesem 1 Jahr erlebte Kati natürliche sehr viele,
aufregende Dinge. Besonders freute die Zeltweger Paradekämpferin
das Zusammentreffen mit dem österreichischen Nationalteam
der Damen. Da kamen wieder "heimische Gefühle"
auf.
Apropos heimische Gefühle: für österreichische
Verhältnisse etwas ungewohnt verbrachte sie das Weihnachtsfest
2005. Vormittags noch ein 3-stündiges Judotraining
mit dem Judobu der Meiji-Universität und auch danach
- sie verbrachte den 24. Dezember alleine in ihrem Zimmer
vor dem Fernseher - kam nicht wirklich weihnachtliche Stimmung
auf!!!
Trainiert hat Kati in diesem 1 Jahr aber nicht nur an der
Meiji-Universität, sondern auch mit dem Frauen-Firmenteam
von Komatsu, mit der Polizei in Tokyo und auch an der Elite-Uni
Nr. 1 in Japan, der Tokyo Universität.
Obwohl das Studium der Japanologie in diesem einjährigen
Japanaufenthalt Priorität hatte, verbrachte Kati die
meiste Zeit in irgendeinem Dojo oder im Nippon Budokan in
Tokyo, wo die meisten japanischen bzw. auch internationale
Wettkämpfe stattfinden. Mit großer Freude durfte
sie "live" miterleben, wie Lupo Paischer den Kano-Cup
gewinnen konnte. Weitere Highlights waren auch die All-Japan
der Frauen und natürlich die All-Japan der Männer,
die sich Kati gemeinsam mit Hupo Rohrauer und den Mädels
vom österreichischen Nationalteam angeschaut hat, die
sich zu dieser Zeit gerade auf Trainingslager in Japan befanden.
Am 2. Juli 2006 konnte Katrin auch an einem Turnier teilnehmen,
das an der Meiji-Universität ausgetragen wurde. Das
Turnier nennt sich "Hachikosen", was soviel bedeutet
wie "Wettkampf von 8 Schulen", bei dem sich also
8 Unis zu einem Wettkampf zusammenfinden und wo in einem
Turnier ohne Gewichtsklasseneinteilung der Sieger im Burschen-Teambewerb,
als auch im Burschen- und Mädchen- Einzel ermittelt
wird. Katrin kämpfte dabei sowohl im Mädchen-Einzelbewerb
als auch im Burschen-Teambewerb für das A-Team der
Meiji-Universität!!!
Neben dem Judo aber natürlich - wie bereits erwähnt
- noch das Studium der Japanologie. Und es war wirklich
nicht einfach, denn Katrin musste dabei die normalen Kurse
der japanischen Studenten der Meiji-Universitäten belegen
und daher auch dieselben Prüfungen absolvieren. Der
erfolgreiche Studiumabschluss unterstreicht ihren Ehrgeiz
und ihr Engagement.
Alles in allem scheint dieser einjährige Japanaufenthalt,
sowohl was das Studium der japanischen Sprache als auch
das Judo betrifft, eine sehr wichtige Erfahrung im Leben
von Katrin gewesen zu sein und sie konnte dabei sehr viel
lernen und Neues kennen lernen. Aber auch der Spaß
kam nicht zu kurz und in den Ferien konnte Katrin auch ein
wenig herumreisen und ihre japanischen Verwandten besuchen.
Highlight dabei war ein "Kurzurlaub" auf der japanischen
Insel Okinawa.

Außerdem war sie auf "Ski-Trainingslager"
und "Judo-Trainingslager mit dem Judobu der Meiji-Universität,
sie schaute sich ein Fußballspiel der japanischen
J-League an und natürlich auch ein Baseball-Spiel im
Tokyo Dome, usw. usw. Ein sehr inhaltsreicher Japanaufenthalt,
der am 5. September 2006 mit der Ankunft in Wien-Schwechat
zu Ende gegangen ist.
Liebe Katrin: Der Steirische Judoverband
freut sich schon riesig auf deine nächsten Mattenauftritte.
GANBATTE! Was soviel bedeutet wie "Streng Dich an!
(auch im Sinne von Alles Gute'!)" - eine wortwörtliche
Übersetzung gibt es für diesen immer und überall
verwendeten japanischen Ausdruck ja leider nicht!
LINKS:
- Judoteam Zeltweg - Katis Tagebuch >>>
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