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40 JAHRE ATUS DEUTSCHLANDSBERG - MIT NEUEM SCHWUNG ZU
NEUEN ZIELEN !!!
Auch das "sibirische Wetter" konnte diese Feier
nicht verhindern. Zwar mussten sich ein paar hochrangige
Gäste, darunter leider auch der ehemalige Präsident
des Steirischen Judoverbandes, Franz Handler dem
Wetter geschlagen geben, doch der Großteil der geladenen
Gäste kam - wenn auch mit etwas Verspätung zu
dieser Feier. Mit Spannung wurde die Ankunft unseres Doppelolympiasiegers
Peter Seisenbacher erwartet. Mit knapp einer Stunde
Verspätung schaffte er es, alle Schneemassen mit "Ippon"
zu besiegen und im "Steirischen Novosibirsk" dieser
Feier nicht nur zu besuchen, sondern dabei selbst einige
sehr interessante Worte an das Publikum zu richten.
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Durch das Programm führte - gekonnt untermalt
durch eine Powerpoint - Präsentation "der
Deutschlandsberger Judoka" Alois Freydl.
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| Die Deutschlandsberger Judoka haben in ihren 40 Jahren
so ziemlich alles was möglich war erlebt - und
vor allem - überlebt. |
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Der Judoklub ATUS Deutschlandsberg war in unserem Landesverband
immer derjenige Verein, der durch seine hohe Anzahl an Funktionären
großen Anteil an Erfolgen des Landesverbandes hatte.
Man denke da z. B. nur an Alois Freydl, der als Jugendtrainer
enorme Erfolge feiern konnte.
Die Deutschlandsberger Judoka können aber auch jede
Menge sportliche Erfolge vorweisen. Begonnen hat das "Abenteuer
Judoklub Deutschlandsberg" im Jahre 1965. Die Pioniere
dieses Klubs waren: die Herren Krammer Walter, Michl
Karl, Messner Gerhard und Sabotnik Walter.
Große Hilfe "von außen" erhielten
sie durch den Grazer Franz Handler.
Die Zeit des "Prügelknabendaseins" hielt
nicht lange an, und bereits in den 70er Jahren wurden die
Steirischen Mannschaftsmeisterschaften gewonnen. Aber auch
in den Einzelbewerben konnte man sich über schöne
Erfolge freuen. Der Name Johann Aldrian war allen
Judoka ein Begriff!
Auch in den 80er Jahren wurde diese Erfolgswelle - vor
allem durch Christa Kühner und Andreas Adelsberger
nahtlos fortgesetzt. Die Vereinsführung wechselte durch
Karl Fauland in "jüngere Hände."
Die Mitgliederzahlen stiegen permanent an. Natürlich
waren damals auch die beiden Olympiasiege durch Peter Seisenbacher
(1984 Montreal und 1988 Seoul) sehr fördernd. Mit den
Erfolgen stiegen natürlich auch die finanziellen Ausgaben
des Klubs. Dieses Problem wurde durch das Sponsoring mehrerer
Firmen, allen voran die Raiffeisenbank Deutschlandsberg
perfekt gelöst.
In den 90er Jahren gab es allerdings einen Rückschritt.
Man darf diese Zeit als die "dunkle Zeit" der
Deutschlandsberger Judoka bezeichnen.
Dieser Zustand bereitete vor allem Alois Freydl
etliche "schlaflose Nächte". Daher stellte
er sich im Jahr 2000 als Obmann zur Verfügung mit dem
Vorsatz, Judo in Deutschlandsberg sportlich wieder dorthin
zu bringen, wo es einst stand. Wie "Phönix aus
der Asche" nimmt dieses Vorhaben Gestalt an. So konnten
in den letzten 4 Jahren 1 ASKÖ Bundesmeister, 4 Landesmeistertitel
und vielfache Platzierungen im In- und Ausland erkämpft
werden. Eigentlich kein Wunder, denn wer den "Freydl
Luis" kennt, der weiß, dass gerade er es ist,
der es versteht zu kämpfen - das Wort "Aufgabe"
existiert in seinem Wortschatz nicht!
Präsident Hausberger
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Die Festreden von Peter Seisenbacher (Doppelolympiasieger),
Manfred Hausberger (Präsident des Steirischen
Judoverbandes),
Mag. Josef Wallner (Bürgermeister der Stadt
Deutschlandsberg) sowie
Hrn. Kröpfl (Landtagsabgeordneter) fielen
durch die Bank positiv aus und müssten die Deutschlandsberger
Judoka eigentlich sehr positiv für die Zukunft
motiviert haben. |
Natürlich standen auch zahlreiche Ehrungen auf dem
Programm.
| Ehrenmitglieder: |
Amreich Franz
Dietrich Alfred
Pöschl Jürgen
Spari Franz
Michl Karl
Suppan Klaus
Mag. Wallner Josef Bürgermeister |
| Verdienstmedaille in Silber: |
Fauland Karl
Schmidt Willi
Michl Karl
Kühner Astrid
Kühner Christa
Powoden Marcel
Dr. Schossmann Michael |
| Verdienstmedaille in Gold: |
Krammer Walter
Kainz August
Aldrian Johann
Steffan Gerhard |
| Ehrenabzeichen in Silber: |
Messner Gerhard |
| Funktionärsnadel
in Silber: |
Freydl Alois |
Eine Ehrung davon betraf Alois Freydl selbst. Er
wurde im Namen des Österreichischen Judoverbandes von
Präsident Hausberger mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Das war natürlich jede Menge Applaus wert, denn jeder
Anwesende im Saal gönnte dem umgänglichen Deutschlandsberger
diese Ehre von ganzem Herzen!
Die vielen Transparente vor dem Rednerpult unterstrichen
eindrucksvoll, dass sich der Judoklub ATUS Deutschlandsberg
wieder auf der Siegerstraße befindet!
Der Steirische Judoverband gratuliert
dem Judoklub ATUS Deutschlandsberg zum Jubiläum auf
das Allerherzlichste und wünscht ihm für die Zukunft
jede Menge Erfolge !
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