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Da dieses Turnier europaweit bekannt ist, braucht über
die Qualität dieser Veranstaltung nicht viel geschrieben
werden. Heuer waren mit Deutschland, Tschechien, Belgien,
Slowenien, Rumänien, Schweiz, Polen, Ungarn und Österreich
gleich 9 Nationen auf der Matte und begeisterten die Zuseher
durch wunderschöne Techniken.
Auch die steirischen Klubs setzten sich gut in Szene, wie
man es an den Resultaten ersehen kann. Am Samstag in den
Schülerklassen war unser Bundesland durch die Vereine
Union Sparkasse Leibnitz, Union Graz, RB Turnau/Gusswerk
und Askö Pöls vertreten. Mit Marlies Schmid
(RB Turnau/Gusswerk, -63kg), Robert Windegger (Askö
Pöls, -66kg) und Lisa Schönstein (Union
Graz, -44kg) setzten sich drei steirische Judoka bis ins
Finale durch. Für Marlies Schmid und Robert Windegger
gab es dabei jeweils die Silbermedaille. Lisa Schönstein
gewann den Finalkampf und erweiterte damit ihre ohnehin
schon sehr umfangreiche Erfolgsliste wieder um einen Erfolg.
Alle drei genannten Judoka darf man zu ihren sehenswerten
Leistungen herzlich gratulieren.
Am Samstagnachmittag stand dann noch die Kategorie U20
am Programm. Unser Bundesland stellte mit dem Judoteam Zeltweg,
Union Graz, Turnau/Gusswerk, Union Eichfeld, ASKÖ Pöls,
Creativ Graz, PSV Leoben, Union Sparkasse Leibnitz und der
Judounion Kirchbach sehr starke Athleten.
Die Erfolge von Aranka Schauer (Union Graz, -70kg)
gehören ja fast schon ohne überheblich
zu werden - zur Tagesordnung. Sie ist einfach eine Spitzenkämpferin
und wir erwarten von ihr schon fast den Sieg. Natürlich
stellt diese Tatsache für sie eine zusätzliche
Belastung dar. Doch irgendwie schafft es die symphatische
Grazerin immer wieder, ganz oben vom Siegespodest zu lachen.
Diesmal musste sie nur beim Kampf um den Einzug ins Finale
in das Golden Score gehen und um ihren Sieg
bangen. Die restlichen Kämpfe gewann sie souverän.
Aber diese Goldmedaille sollte nicht die Einzige für
unsere Mädels bleiben, dafür sorgte Cathleen
Plobner vom Judoteam Zeltweg. Sie gewann die Klasse
+78kg.
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In einer großartigen Form präsentierte
sich Matthias Schweiger (Judoteam Zeltweg, -81kg).
Er kämpfte sich bis ins Finale durch und traf dort
auf einen Schweizer. Nach einer Minute reiner Kampfzeit
brachte er einen Laats Kata-guruma mit Perfektion durch
der Kampfrichter zögerte keine Sekunde und
zeigte sofort die Ippon Wertung an. Dieser Sieg
ist für Matthias natürlich besonders erfreulich. |
Bei den Frauen kam es in der Klasse bis 52kg beim Kampf
um den Einzug in das Finale zum Steirerduell
zwischen Petra Steinbauer (Wolfsberg) und Kathi
Schönstein (Union Graz), wobei die Grazerin ganz
klar gewann. Leider verlor Kathi ihren Finalkampf, doch
der zweite Platz ist sicher ein schöner Trost und natürlich
ein sehr schöner Erfolg.
Einen wahren Krimi gab es bei den Männern
in der Klasse bis 60kg zwischen Hans Peter Grabmaier
(RB Turnau/Gusswerk) und seinem Gegner aus der Schweiz beim
Kampf um den Einzug in das Finale. Hans Peter Grabmaier
hatte zwar die bessere Kumikata (Griffart), doch der Schweizer
entpuppte sich als schlauer Fuchs. Er erkannte
die Angriffe des Steirers immer rechtzeitig und verließ
sich dabei auf Kontertechniken, die er immer blitzschnell
und für Hans Peter leider auch im richtigen Moment
einsetzte. Mit dieser Taktik führte er bis 20 Sekunden
vor Kampfende fast uneinholbar mit einer Waza-ari- und einer
Yuko-Wertung. Doch dann war Hans Peter noch etwas schlauer
und landete einen fast nicht mehr möglich gehaltenen
Ipponsieg. Im Kampf um den Finalsieg gelang dem Turnau/Gusswerk
Athleten fast eine Sensation, als er Erwin Humer (Union
JV Hartkirchen) an den Rand einer Niederlage brachte. Erwin
Hummer belegte bei den letzten Staatsmeisterschaften immerhin
die Silbermedaille und galt daher in diesem Kampf als Favorit.
Noch dazu hatte Humer ja auch noch Heimvorteil! Hans Peter
kämpfte sehr gut, ließ sich aber dann schlussendlich
vom Oberösterreicher doch noch überraschen und
verlor daher das Finale.
Auch die positive sportliche Entwicklung von Stefan
Sudi (Union Eichfeld, +100kg) darf man mit großer
Freude und Interesse verfolgen. In Rohrbach wirkte sich
das mit der Silbermedaille in seiner Gewichtsklasse aus.
Von diesem bärenstarken Eichfeld-Judoka wird man in
Zukunft ganz sicher noch viele Erfolge vermelden können!
Julian Reichenstein (Judoteam Zeltweg, -90kg) rundete
mit seinem dritten Platz die Medaillenbilanz dieses erfolgreichen
ersten Tages noch positiv auf.
Damit sind wir bereits am zweiten Tag des Turniers angelangt,
welcher man darf es vorweg nehmen nicht so
erfolgreich wie der Tag zuvor ausfiel. In der Kategorie
U17 freuten wir uns mit Lisa Schönstein (Union
Graz) über ihre Bronzemedaille in der Klasse bis 44kg.
Stefanie Hirschmugl erreichte in der Klasse bis 57kg
den 5. Platz.
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Bianca Fürstner (RB Turnau/Gusswerk,
-57kg) erwischte am Samstag einen rabenschwarzen
Tag es passte einfach nichts. Dafür
hatte sie sich für Sonntag in der Kategorie U23
besonders viel vorgenommen und setzte dieses Vorhaben
auch tatsächlich in die Tat um. Besonders ihr
Kampf gegen eine starke Kämpferin aus Tschechien,
gegen die sie beim U20 Turnier in Stockerau auf verlorenem
Posten stand, kämpfte sie technisch und taktisch
mustergültigst und kontrollierte den starken
Seoi-nage der Gegnerin nach Belieben. Ein wunderschöner
Tsuri-komi-goshi brachte ihr einen viel umjubelten
Ipponsieg ein und damit auch die Goldmedaille.
Cathleen Plobner (Judoteam Zeltweg, +78kg)
gelang in ihrer Klasse die Silbermedaille. Der Sieg
in dieser Klasse ging an Marianne Morawek von UJZ
Raika Mühlviertel.
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Auf Grund der Qualität dieses Turniers können
wir mit den Ergebnissen zufrieden sein.
Der Steirische Judoverband gratuliert
allen Platzierten auf das Herzlichste!
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