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Beim A-Turnier in Rotterdam war die diesjährige Kampfrichterprüfung
für die höchste internationale Klasse, und es
war gleichzeitig der Tag - pardon das Wochenende - des Salzburgers
Albert Gmeiner.
Albert Gmeiner, Technischer Direktor des Österreichischen
Judoverbandes, wurde als einziger österreichischer
Kandidat in die südholländische Stadt Rotterdam
geschickt, um zur A-Prüfung antreten zur können.
Qualifiziert hat er sich durch seine sehr gute Leistung
bei der Junioren EM in Sarajevo im November des Vorjahres.
Als Mentor stand ihm kein geringerer als der österreichische
Kampfrichterchef Hermann Knapp zur Seite.

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Hermann Knapp
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Albert Gmeiner
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Gerhard Jungwirth
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Kampfrichterref.
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IJF-A Kampfrichter
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Kampfr.ref.Stv.
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Trotzdem
blies dem 47-jährigen Albert "Ali" Gmeiner
rauher Wind ins Gesicht. Die Kampfrichterkommission übte
sehr großen Druck auf die IJF-A Kampfrichter in spe
aus, jede Kleinigkeit wurde sofort beanstandet. Und auch
das holländische Publikum wollte nur "ihre"
Kämpfer als Sieger von der Matte gehen sehen. Diesem
Druck waren von den insgesamt 15 Kandidaten, darunter 10
Europäer, leider sechs nicht gewachsen und schafften
die Prüfung nicht.
Aber unser Ali ließ sich - Gott sei Dank - nicht irritieren,
und legte eine bravouröse Leistung an den Tag. Diese
Performance konnte die Kommission nur mehr als äußerst
positiv werten, und Albert Gmeiner forthin zu den A-Kampfrichtern
zählen.
Damit
hat Österreich wieder drei IJF-A Kampfrichter. Neben
Manfred Hausberger und Petra Jungwirth ist
nun auch Albert Gmeiner in der obersten Kampfrichter-Liga
vertreten.
Kampfrichter - Laufbahn von Albert
Gmeiner (USC Mittersill):
Landeskampfrichter seit 1973
Bundeskampfrichter seit 1977
IJF B-Lizenz seit 1990
Prüfung zur Lizenz A bestanden, März 2004
Lieber
Ali, nochmals alles Gute zur bestandenen Prüfung und
weiterhin viel Erfolg bei Deinen Internationalen Einsätzen.
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