Teilweise gab es ganz gute Leistungen der Steirer beim "B - Weltcup" in Visé.
Neben den Leibnitzern Ribitsch, Popp und Bertagnoli, nahm
auch Markus Strametz (Turnau) an diesem Turnier teil.
377 Starter aus 15 Nationen (darunter auch JAP, FRA, GBR,
USA, NED, BRD...) kämpften um den Titel "internationaler
belgischer Meister".
Samstag:
Philipp Popp -90 kg (51 Starter)
Philipp traf in der ersten Runde auf den Schweden Marffy
(1. bei den offenen schottischen Meisterschaften), und konnte
bereits nach kurzer Kampfzeit als Sieger mit Ippon von der
Matte gehen. In der zweiten Runde verlor Philipp leider
gegen einen Japaner, und schied somit vorzeitig aus.
Sonntag:
Stephan Ribitsch -66 kg (64 Starter)
Stephan musste sich ganz knapp dem britischen Junioren EM
Starter geschlagen geben, und schied somit aus. Diese Gewichtsklasse
wurde, neben den Japanern, vor allem von den Franzosen dominiert.
Strametz Markus -81 kg (71 Starter)
Markus besiegte in der ersten Runde einen Belgier ganz klar
mit Ippon. In der zweiten Runde führte er bereits mit
Waza-ari und verlor durch eine Unachtsamkeit mit Ippon.
Auch für Ihn war das Turnier somit zu Ende.
Bertagnoli Martin -100 kg (34 Starter)
Martin besiegte gleich im ersten Kampf einen Briten mit
einem Festhaltegriff. In der zweiten Runde verlor er dann
leider gegen einen Japaner. Dieser dominierte alle seine
Kämpfe und zog somit in das Finale ein.
Martin traf somit in der Trostrunde auf einen Franzosen
und gewann diesen Kampf vorzeitig mit einer Beintechnik.
Darauf musste er sich einem weiteren Franzosen durch eine
Selbstfalltechnik geschlagen geben und erreichte somit den
9. Platz.
Die Leistungen der Steirer waren durchaus zufriedenstellend.
Denn trotzdem, dass es "nur" ein Weltcup B - Turnier
war, waren international sehr erfahrene Kämpfer am
Start.
Aus Frankreich und Deutschland kamen sehr viele Starter
mit ihren Landesverbänden, diese Starter sind auf den
Sprung ins Nationalteam, beziehungsweise wollen den Weg
zurück schaffen, um eventuell noch eine Chance für
eine Olympiaqualifikation zu erhalten.
Die Japaner mit dem Trainer Yukimasa Nakamura (Weltmeister,
2. bei Olymp. Spielen 1996) waren mit jeweils vier Startern
pro Gewichtsklasse am Start, und darunter auch das Juniorennationalteam.
Für unsere Sportler kann es nur heißen sich
über dieses B-Turnier an die Europa- und hoffentlich
später auch an die Weltspitze heranzukämpfen.
Martin erbrachte eine akzeptable Leistung, für die
anderen drei muss man sagen, dass sie durchaus noch eine
weitere Runde überstehen hätten können. Denn
Stephan, Markus und Philipp wären durchaus in der Lage
gewesen diese Kämpfe zu gewinnen.
Andererseits darf man nicht vergessen, dass auch immer die
Möglichkeit besteht, dass man bereits in der ersten
Runde nach nur wenigen Sekunden ausscheidet.
Es wird noch zwei bis drei Jahre dauern, bis sich unsere
Sportler in diesem Feld weiter vorkämpfen können
(Platz 1-5). Doch man sieht, dass der Weg stimmt und vor
allem der Wille vorhanden ist !
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