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Die Judoka der Union Sparkasse Leibnitz absolvieren zur
Zeit ein Trainingslager an der Universität von Katsuura.
Es ist nach 1997 das zweite Mal, dass eine Leibnitzer Abordnung
zu dieser Universität zum Trainieren kommt.
Die Sportler Ribitsch Stephan, Hafner Wolfgang,
Popp Philipp und Bertagnoli Martin nehmen
am Training mit den Trainern Tiran Albert und Wiesner
Norbert vom 21. November bis 14. Dezember teil.
Norbert Wiesner begann vor 1997 mühsam den Kontakt
zur Universität herzustellen, denn es ist nicht selbstverständlich,
dass man in Japan einfach so zum Judo-Training kommen kann.
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Doch mittlerweile ist daraus eine Freundschaft entstanden,
und es konnte sogar dabei geholfen werden eine Trainerin
von der Katsuura Universität zum Judoklub Sangaku
Celje zu vermitteln. |
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Wie gesagt ist diese Uni im Judolager sehr bekannt,
nicht nur auf Grund der zahlreichen Studenten, die dort
täglich ihre Kräfte messen, sondern vor allem
durch die Trainerpersönlichkeit Katsuhiko Kashiwazaki. |
Katsuhiko Kashiwazaki ist 5-facher Japanischer Meister,
1975 gewann er in Wien bei den Weltmeisterschaften Silber
(-63kg), und schon in "fortgeschrittenem" Alter
krönte er seine aktive Laufbahn mit dem Weltmeistertitel
1981 (-65kg) in Maastricht.
Kashiwazaki war auf Grund seiner Verletzungen an den Ellbögen
bereits in der Highschool gezwungen das Training für
sich anzupassen. Er erfand seinen eigenen Stil des Yoko
Tomoe nage, den Furiko Tomoe-nage.
Er war ebenfalls als Meister des Ne-waza bekannt, besonders
die Shime- und Osae-komi- waza waren seine Spzialtechniken,
über die er auch schon mehrere Bücher verfasste.

Nach den letzten Neuigkeiten aus Japan geht es unseren
Burschen der Belastung entsprechend. In der selben Zeit
trainiert auch das österr. Nationalteam mit Klaus-Peter
Stollberg an der selben Uni, um sich für die Weltcupsaison
vorzubereiten. Bei dieser Gelegenheit wünschen wir
dem Andreas Mitterfellner (Askö Pöls) alles
Gute, und dass der Weg nach Athen nicht zu steinig sei!
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Der Tagesablauf ist für unsere Sportler, die
nun mehr als die Hälfte der Trainings absolviert
hat, nicht mehr sehr aufregend.
Von Montag bis Freitag wird täglich mind. 3 Stunden
trainiert, und am Samstag natürlich auch. Also
kurz gesagt, sie schlafen, essen, trainieren, schlafen,
essen, trainieren...... |
Am Sonntag werden sie nach Tokio fahren, um sich andere
Eindrücke beim Einkaufen zu machen.
Wir hoffen natürlich, dass sich der Aufwand lohnen
wird, und dass das Projekt ÖM 2004 in Leibnitz, an
dem wir schon seit diesem Sommer arbeiten, Früchte
tragen wird.
Denn man muss sagen, dass die Sportler Popp und Bertagnoli
von ihren fünf Wochen Urlaub vier für diverse
Trainingslager nützen, und die meiste Zeit ihrer freien
Zeit ebenfalls an Technik, Körper und Geist arbeiten!
Abschließend möchte ich noch sagen, dass der
Erfolg nur über sehr harte Arbeit zu erreichen ist,
und wir haben in den letzten eineinhalb Jahren rund um diese
Sportler sehr hart gearbeitet, ohne auf den Nachwuchs- und
Breitensport zu vergessen.
Wir, angefangen von den Judoka, Freunden, Eltern und den
guten "Vereinsgeistern", haben diese Strapazen
gerne auf uns genommen, und werden es gerne weiterhin tun,
denn diese Burschen sind die "Opfer", die wir
bringen, einfach wert !!!
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