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PEKING IST EIN "EIGENER PLANET"
UND ANDI BESCHEIDEN: "WM-TITEL SUPER, ABER AUCH NICHT
MEHR WIE EINE SIEG BEI EINEM A-TURNIER!
Der Weltmeister
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Manfred - Andi
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Beijing/Peking, Chinas Hauptstadt liegt am Nordrand der Nordchinesischen
Tiefebene. Den Stadtkern bewohnen circa 7,5 Mio. Menschen,
Groß-Beijing, das eine Fläche von 16 800 Quadratkilometer
bedeckt, hat rund 11 Mio. Einwohner.
Wenn man als Europäer das erste Mal in Peking ist, fühlt
man sich in eine andere Welt versetzt - es ist so, als würde
man auf "Melmak" (Alf) gelandet sein. Alles ist
fremd - alles ist anders. Die meisten Großstädte
Chinas haben bereits ein westliches Flair angenommen und erinnern
stark an Großstädte wie etwa New York - doch Peking
ist chinesisch geblieben. Daher empfehlen alle Chinaexperten:
"Willst du eine chinesische Großstadt sehen, musst
du unbedingt nach Beijing reisen!"
Volle Konzentration
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Andi gegen Koreaner
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Alles unter Kontrolle
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Eines der "härtesten Jobs der Welt" ist zweifellos
der Beruf eines Busfahrers in dieser Stadt! Die können
wirklich was. Man kann sich gar nicht vorstellen, was auf
den Straßen abläuft! Trotzdem ist nie ein Stau!
Ein Abstand der Autos von 50 cm bietet Platz genug, um dazwischen
noch einen Radfahrer einreihen zu lassen! Die Überquerung
einer achtspurigen Straße zu Fuß ist ein Erlebnis
der besonderen Art! Übrigens: schafft man in der Abendszeit
die Überquerung der Straße, hat man nicht viel
Zeit sich über diese Leistung zu freuen, denn unmittelbar
danach ist man den unzählbaren Radfahrern ausgesetzt,
die - traditionell - immer ohne Licht fahren! Mit dem Fahrrad
transportiert man in Peking fast alles - sogar kleine zusammenlegbare
Geschäfte, wie z. B. einen Friseurladen! Rasch wird an
irgendeiner Kreuzung der Laden aufgestellt. Wenn nach etwas
Warten kein Kunde auftaucht, legt man den Stand wieder zusammen
und fährt einige Straßen weiter, um die Arbeit
von vorne zu beginnen!
Andi gegen Koreaner
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Andi gegen Gabor/HUN
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Andi kontrolliert mit Festhalter
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Eine für uns Europäer etwas komische Tatsache ist,
dass die Fahrräder alle mit kleinen Nummerntafeln ausgestattet
sind!
Ja, und dann sind da noch die unzählbaren Geschäftsstände,
in denen man den Preis der Waren im Regelfall bis zu 70 Prozent
(!) herunterhandeln kann!
Andi gegen Italiener
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Andi gegen Koreaner
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Sieger Andi
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Diese "Dinge" sind es immer wieder, die uns in
Erstaunen versetzen. Nichts ist in Peking einfach, alles ist
anders -alles ist kompliziert - weiß ist nicht immer
weiß, und links kann rechts bedeuten! Das waren die
Dinge, die auch unseren frischgebackenen Militär - Weltmeister
Andreas Mitterfellner (Askö Pöls, -66kg)
in dieser Stadt faszinierten, und über die er sich "herzhaft
abhaute!"
nach dem Sieg
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Siegerehrung -66kg
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KOR - AUT - ITA - KOR
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Kommen wir etwas zum sportlichen Ereignis zurück: Da
nicht alle Staaten der CISM angehören, wie etwa Japan,
darf man die Militär WM sicher nicht mit einer WM vergleichen.
Dem ist sich unser "Ippon - Andi" sehr wohl bewusst.
Andi selbst schätzt die Wertigkeit wie einen Sieg bei
einem A-Turnier ein, nicht einmal so groß wie bei einen
Super A-Turnier. Er sagt in seiner Bescheidenheit allerdings
nicht, was viele Experten behaupten: Andi war unter all den
Teilnehmern einer der Besten! Der Pölser ist über
seine Gegner regelrecht "darübergefahren."
Mit dieser Leistung kann er getrost Mitte November zum dreiwöchigen
Trainingslager nach Japan reisen. Wie sehen Andis nächste
sportliche Ziele aus: Um sich für die Olympiade 2004
in Athen frühzeitig qualifizieren zu können, müsste
er entweder Europameister werden oder bei der WM unter die
ersten Fünf kommen. Leider können wir Andi beim
nächsten Turnier in Leonding nicht auf der Matte sehen,
da Leonding 2003 ein reines Frauenturnier sein wird. Es gibt
im nächsten Jahr überhaupt nur ein paar Super A-Turniere,
in denen Frauen und Männer gemeinsam am Start sein werden:
Moskau, Paris und Hamburg. Wahrscheinlich wird Andi bei folgenden
Turnieren am Start sein: Moskau (24. - 26.Jänner 03),
Hamburg (22. -23.Februar 03), einen Monat später in Rom
und Ende März in Tallin (Georgien). Ein gewaltiges Programm
kommt also da auf unseren steirischen Judostar zu! Das Ziel
ist natürlich nach wie vor die Olympiade 2004 in Athen!
Sabrina Filzmoser
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Gold für Sabrina
Silber für Claudia
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Claudia Heill
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Abenteuerlich wie seine Zukunftspläne war auch der Heimflug
unseres "Gold - Andi" von Peking. Er und der Steirische
Präsident Manfred Hausberger, der als Kampfrichter
- wie immer - brillierte, verbrachten gleich 36 Stunden (!)
in einem Airbus der deutschen Luftwaffe. Irgendwo in Russland
mussten sie runter, um zu tanken. Das war aber alles andere
als einfach! Die Piloten mussten sehr lange verhandeln und
am Ende den Treibstoff aus ihrer eigenen Tasche bar bezahlen
!
Team AUT
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CISM Team AUT
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Team AUT
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Team AUT
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Das rot-weiß-rote Team erkämpfte
den 5.Rang
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Bela - Andi - Manfred
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Kampfrichter Hausberger
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Top, wie immer
der Steirische Präsident Manfred Hausberger als
IJF-A Referee
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Kampfrichter
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Am Donnerstag, dem 31.10.02
wird unser Paradeathlet Andreas Mitterfellner um 17:00
Uhr offiziell vom Bürgermeister der Stadt Pöls,
Hr. Ernst Korb, gemeinsam mit unseren "Superpräsidenten"
Manfred Hausberger geehrt! Es kommt nicht jeden Tag
vor, dass unsere Sportart im Mittelpunkt steht, deshalb gönnen
wir ihnen diese Ehrung von ganzem Herzen - genießt diesen
Erfolg, nützt ihn aus - er möge euch Kraft für
die bevorstehenden Aufgaben geben.
Die steirischen Judoka sind stolz auf euch
und gratulieren auch nochmals herzlich zu diesem außergewöhnlichen
Erfolg!
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