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Referat - Presse
Franz Bergmann /
Elfie Gölles
In den frühen 50er Jahren,
als der Judosport in der Steiermark Fuß fasste, gab es bereits
Zeitungsberichte (vor allem in der damaligen "Neuen Zeit").
Als erster offizieller Pressesprecher versuchte Ing. Josef Schuchlenz
(Union Kirchbach) in den Jahren 1978 bis 1982, mit sehr hohen Zielen
den Judosport in der Steiermark populär zu machen. Doch seine
Erwartungen wurden seitens der Medien nicht erfüllt.
Franz Bergmann
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Im September 1989 übernahm Franz
Bergmann das Pressereferat des Steirischen Judoverbandes.
Sein erster Einsatz war die Weltmeisterschaft im Oktober 1989
in Belgrad. Aber auch er musste bald erkennen, dass Judo nicht
unbedingt ein "Liebkind" der Steirischen Medien war.
Deshalb legte er sich eine neue Strategie zurecht: "Siegen
durch Nachgeben!" Es sollte "der Weg der kleinen Schritte
werden", welcher schön langsam, aber sicher zum Erfolg
führen sollte. |
In der Praxis hatte dies zur Folge,
dass die großen Massenmedien permanent mit Informationen beliefert
wurden. Andererseits gab es nie eine Beschwerde von seiner Seite,
falls einmal ein Bericht nicht erschien. Dieser Erfolg ging langsam,
aber sicher auf. Im Jahr 1989 erschienen in den Steirischen Zeitungen
insgesamt 32 (nachweisbare) Zeitungsartikel. Bereits drei Jahre
später - 1993 - konnte die Anzahl der Zeitungsmeldungen um
fast das Zehnfache (!) auf 319 Artikeln gesteigert werden.
Schon zu Beginn seiner Tätigkeit
wollte Bergmann eine eigene Judozeitung herausgeben. Die erste Ausgabe
der Verbandszeitung "Ippon" erschien im Herbst 1990, genau
zum "Judotag." Das Layout dazu erstellte er selbst, daher
wirkte sie auch etwas unprofessionell. Der ganze Text wurde mit
Schreibmaschine geschrieben und danach einfach vervielfältigt.
Alois Freydl (ATUS Deutschlandsberg) war im Besitz einer
"Verfielfältigungsmaschine", mit der die ersten Ausgaben
der Verbandszeitungen gedruckt wurden.

IPPON 1/90, IPPON 3/95, IPPON 2/01
Im Jahr 1994 wurde die Qualität stark verbessert.
Rudi Salicites (damals ASKÖ Graz) war für den Druck verantwortlich.
Eine neuerliche qualitative Verbesserung des Layout wurde ab dem
Jahr 2001 durch die Mitarbeit von Werner Kreuzer (Judoteam
Zeltweg) herbeigeführt.
Bergmann erkannte, dass die Verantwortlichen
der Judoklubs äußerst engagierte und intelligente Funktionäre
hatten, welche sich der Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit
bewusst waren. Da man zur Zeit der Jahrtausendwende in der Medienlandschaft
eine starke Tendenz zur Förderung von Lokalmedien beobachten
konnte, sah er hier eine neue Chance zur Medienpräsenz. Er
rief die Klubs dazu auf, vermehrt von dieser Möglichkeit Gebrauch
zu machen. Diese Strategie verzeichnete - vor allem im ländlichen
Raum - große Erfolge.
Als "Meilenstein der Öffentlichkeitsarbeit"
im Steirischen Judosport ist die Homepage des Landesverbandes Steiermark:
www.judo-steiermark.at zu werten. Diese Homepage löste die
Verbandszeitung Ippon im Jahre 2001 nahtlos ab. Auf Grund der Aktualität
und der praktischen und sinnvollen äußeren Gestaltung
verbucht diese Homepage im Durchschnitt täglich etwa 500 Besucher.
Hauptverantwortlich für dieses Werk ist Walter Wiedner
(ASKÖ Gleisdorf), der einen Großteil seiner Freizeit
in diese Arbeit investiert.
Elfi Gölles
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Seit dem Jahre 2006 löste Elfriede
Gölles (Judoteam Zeltweg) Franz Bergmann als Pressesprecher
des Steirischen Judoverbandes ab. Frau Gölles schreibt
teilweise auch die Texte zur Hompage. Franz Bergmann fungiert
zur Zeit als Vizepräsident (ASVÖ), ist aber noch weiterhin
im Pressewesen tätig und teilt sich die anfallenden Arbeiten
gemeinsam mit Frau Gölles auf. |
letzte Änderung:
07.02.08
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