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EJU U 17 Turnier von Zagreb - Bronze für Sarah
Strohmayer (SU Noricum Leibnitz). "Sarahs Haarband"
vereitelte den ganz grossen Erfolg!"
Mit 468 Judoka aus 24 Nationen war dieses Turnier nicht
nur quantitativ, sondern auch qualitativ bestens besetzt!
Natürlich waren auch die "grün - weißen
Judoka" inmitten der europäischen Spitzenleute
"live" auf der Matte.
Christian Krassnig, Julian Pintaric, Mathias
Haas, Christian Fröhlich, David Tlapak,
Stefan Prietl und Christian Tscheppe schieden
trotz Bemühens leider sieglos aus. Jürgen Grassmugg
gelang mit einem Sieg in der Vorrunde zwar ein Achtungserfolg,
erreichte damit aber leider nicht die Hoffnungsrunde.
Besser hingegen lief es für Nicole Herbst.
Sie gewinnt ihren ersten Kampf und musste sich in Folge
der späteren Siegerin geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde
befand sie sich bereits auf der Siegerstraße, verlor
aber schlussendlich dennoch und schied damit - trotz guter
Leistung - aus.
Ähnlich erging es auch Maria Bornemann. Auch
sie gewann ihren Erstrundenkampf und verlor in Folge gegen
eine deutsche Spitzenkämpferin, welche in der Ergebnisliste
auf Platz drei aufscheint. In der Hoffnungsrunde "fightete"
sie ganz toll gegen ihre kroatische Gegnerin. In dieser
Begegnung gab es keine Wertungen, daher kam es zum Kampfrichterentscheid.
Obwohl Marias Gegnerin eine Strafe erhielt, entschieden
sich die Kampfrichter mit 2:1 für die Kroatin - eine
- zumindest diskussionswürdige Situation, von der Maria
leider nicht viel hatte, denn sie schied damit aus dem Bewerb
aus!
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Dieses Turnier schien "das Turnier
der Sarah Strohmayer" zu werden. In den
ersten vier Kämpfen verließ sie stets als
Siegerin die Matte. Damit ging es im nächsten Kampf
bereits um den Finaleinzug. Auch hier bewies sie eindrucksvoll,
dass sie "die Herrin der Matte" war und lag
alsbald in Führung. Selbst der Kampfrichter sah
bereits "das Metall von Sarah vor sich", leider
aber nur in Sarahs Haarband! So erklärte er - leider
berechtigt - Sarahs Gegnerin zur Siegerin dieses Kampfes! |
Damit war Gold und Silber für Sarah außer Reichweite,
aber Bronze war noch in Reichweite - und Sarah wollte nach
diesem Missgeschick unbedingt dieses Edelmetall. Auch der
Umstand, dass ihre ungarische Gegnerin immerhin EM - Fünfte
ist, brachte sie nicht aus der Ruhe. Voll konzentriert und
mit vorbildlichem Einsatz ging sie auf die Matte und hielt
ihren Traum von der Bronzemedaille im Kopf, und die Ungarin
am Boden fest - damit wurde Sarahs Traum Realität -
Bronze!
Der Steirische Judoverband gratuliert
Sarah Strohmayer herzlich zur Bronzemedaille und wünscht
ihr für die Zukunft viel Erfolg!!!
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