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"Ippon - Andi" - Andreas Mitterfellner (Askö
Pöls, -66kg) is back!!! Platz 5 beim Weltcup in Wien!
Die einzige Medaille für Österreich gewinnt der
Salzburger Ludwig Paischer mit Bronze bis 60kg.
Für die kommende Heim - EM (22. - 25. April 2010)
hat sich Andreas Mitterfellner, der eigentlich schon
spekuliert hat, dem Leistungssport ade zu sagen, nochmals
motiviert und seine zukünftigen Pläne danach eingestellt.
Eigentlich war er ja nie weg, denn seine letzten Ergebnisse
- dritter Platz beim Grand Prix von Abu Dhabi, dazu Riesenerfolge
mit dem deutschen Weltklasseklub Abensberg, und, und, und
!
Beim heurigen Weltcup in Wien bewies er einmal mehr, dass
er sein Metier beherrscht - nicht nur das, denn etliche
Experten vertreten die Meinung, dass er noch nie so gut
war, wie zum jetzigen Zeitpunkt - aber der Reihe nach:
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Nach einem Freilos in der ersten Runde,
bekam er den Slowenen Simon Mohorovic zugelost, den
Andi total unter Kontrolle hatte. Mit einem Seoi-nage
nach 1:16 Minuten gab Andi das Tempo vor und vollendete
"sein Werk" zu Beginn der letzten Minute mit
Ippon für Tomoe-nage! |
Der nächste Kampf gegen den Franzosen Aurellen Chausson
verlief die ersten zwei Minuten ausgeglichen, aber mit zunehmender
Kampfzeit bekam der Pölser den Franzosen immer besser
unter Kontrolle und dann gelang ihm mit einem schönen
Tani-o-toshi die endgültige Entscheidung - keine Frage
- Ippon!
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In der nächsten Runde ging es
bereits um den Gruppensieg. Bei diesem Kampf gegen den
starken Ägypter Amin Mohamed El Hady packte "Ippon
- Andi" sein ganzes technisches Repertoire und
"schoss den regierenden Afrika - Meister"
regelrecht von der Matte. |
Andi begann "sein Feuerwerk" nach
einer Minute mit einem Tomoe-nage (Yuko). Zum Kampfmitte
kam er mit einem zweiten Tomoe-nage "erfolgreich durch"
und bekam dafür eine Waza-ari - Wertung. Andi war eindeutig
"der Herr auf der Matte" und setzte durch einen
Hiza-Guruma (Ippon) am Ende der dritten Kampfminute den
Höhepunkt dieses Kampfes! Damit war der Gruppensieg
fix und eine Medaille schien in Reichweite.
Beim Kampf um den Einzug in das Finale musste Andi gegen
den "Silbernen" von Paris - dem Mongolen Miyraghaa
Sanjaasuren antreten. Der Mongole ließ bereits in
den Kämpfen zuvor seine Gegner "alt aussehen!"
Nach 1:14 Minuten dieses Kampfes "lief Andi" leider
in einen Konterwurf" und wurde so in das Semifinale
verwiesen.
Im Kampf um Bronze traf Andi auf den 20-jährigen Franzosen
Pierre Duprat, der mit dem 2. Platz der heurigen "Belgish
Open" sehr optimistisch nach Wien angereist kam. Die
erste Wertung in diesem Kampf gelang dem Steirer - Yuko
für Tomoe-Nage nach einer Minute. Doch in Folge "riss"
sich Andi zwei Strafen auf - leider zu Recht und wurde in
Folge eines Bodenkampfes in der letzen halben Minute des
Kampfes abgehebelt. So kam Andreas Mitterfellner auf den
hervorragenden 5. Platz
Mit seinen gezeigten Leistungen darf das Aushängeschild
des steirischen Judosports vollends zufrieden sein, und
- ohne vorzugreifen - müsste sich für ihn die
Tür zur kommenden EM in Wien damit doch einen - schon
sehr weiten Spalt geöffnet haben!
Christian Tripolt (Creativ Graz) und Manuel Hödl
(Union Eichfeld), zwei weitere steirische Judoka - konnten
- auf Grund dieser Weltklassequalität - leider keine
sportlichen Akzente setzen.
Der Steirische Judoverband gratuliert
Andreas Mitterfellner zu dieser Weltklasseleistung beim
WC in Wien.
LINKS:
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