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EIN JAPANER KÄMPFT AUCH IM REGEN!
Der Beginn dieses Mega - Events schien für unsere
Sportart nicht unbedingt verheißungsvoll.
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Abgesehen vom Regenwetter, dass man ja bekanntlich
nicht ändern kann, stand uns anstatt der notwendigen
10 x 10 Meter - Mattenfläche aus organisatorischen
Gründen nur eine Fläche von 6 x 4 Meter zur
Verfügung. |
Damit schieden die spektakulären "Action-Szenen",
welche sich die teilnehmenden Klubs einstudiert haben, bereits
im Vorfeld aus und so musste in kürzester Zeit ein
Notprogramm zusammen gebastelt werden.
Als man dann auch noch die teuren Matten durchnässt
vorfand, war die Stimmung nicht unbedingt am Höhepunkt.
Doch was machten wir? Anstatt zu jammern und sich zu beklagen,
machten wir aus der Situation das Beste, und boten dem zahlreichen
Publikum ein Programm, das seinesgleichen sucht!
Begonnen hat der Verein der Grazer Turnerschaft,
Sektion Judo. Da die Bühne für die Matten nicht
getrocknet werden konnte, stellte Frau Mag. Heidrun Haupt
Sitter ihren Verein in unserem 5 x 5 Meter Zelt vor, welches
ursprünglich zu Werbezwecken des Verbandes und der
teilnehmenden Vereine gedacht war. Der VGT Graz nahm die
Sache mit Humor, und zeigte ein sehr familienfreundliches
Programm, welches vom Publikum sehr positiv aufgenommen
wurde.
Der ASKÖ JUDO KLUB GRAZ war der erste Verein,
der auf der nun gesäuberten Mattenfläche auf der
Bühne sein Programm darstellte. Es wurde von Harald
Niggas sehr professionell gestaltet und vom Obmann, Sepp
Todsauer fachmännisch super kommentiert, was vom zahlreich
erschienenen Publikum mit Riesenapplaus bedankt wurde! Das
technische Können - selbst der Kleinsten (5 Jahre jung)
- war einfach sehenswert. Kein Wunder, wo doch etliche Spitzenkämpfer
dieses traditionellen Spitzenklubs nun als Trainer am Werk
sind.
Danach kam der der Auftritt vom Judohaus Hausmannstätten.
Diese Gruppe, unter der Leitung von Fritz "Sam"
Steiner zeigte viele Aspekte der Selbstverteidigung und
stellte unseren Sport mit sehr viel Humor, fast schon mit
filmreifen Szenen vor, was bei den Zusehern sehr gut ankam.
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Fritz Steiner war einfach phantastisch und machte
so manchen Filmstar absolute Konkurrenz! |
Creativ Graz nützte von 10.00 Uhr bis 10.30
Uhr auf der Hauptbühne am Hauptplatz die Gelegenheit,
unseren Sport der breiten Öffentlichkeit vorzustellen
- und - man darf es vorwegnehmen: sie machten dabei unseren
Sport alle Ehre!
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Dieses Programm wurde von niemand geringerem als Hr.
Robert Seeger vom ORF Steiermark moderiert. |
Die Creativ Graz - Judoka unter der Leitung von Christoph
Stiegler zeigten ein Super - Showprogramm, welches von "Big
- Chef" Manfred Stiegler" sehr verständlich
kommentiert wurde.

Auch auf unserer Bühne vor unserem Zelt lieferte der
erfolgreiche Judoklub Creativ Graz eine Vorstellung ab,
welche nichts zu wünschen übrig ließ!
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Den Schluß unserer Veranstaltung machten unsere
Profis von der Monsbergergasse unter der Leitung
unseres "Toshi" Nakamura.Auf den Hinweis von
Hr. Nakamura an unseren Präsidenten, dass das Wetter
wieder schlechter wird, antwortete Präsident Hausberger
ironisch: "ein Japaner kämpft auch im Regen!" |
Toshi nahm diese Behauptung sehr gelassen und lieferte
mit seiner Gruppe tolle Wurfkombinationen ab, welche von
Ing. Josef Archan fachkundig kommentiert wurden. Leider
konnte das Programm nicht zur Gänze gezeigt werden,
da zwar "ein Japaner sehr wohl auch im Regen kämpft",
aber die Matten für dieses Wetter halt doch nicht geschaffen
sind.
Unter den zahlreichen Zusehern war auch "das Steirische
Urgestein" Karl Reisinger mit seiner Gattin und der
ehemalige Präsident des Steirischen Judoverbandes,
Hr. Franz Handler, ebenfalls mit seiner Gattin anwesend.
Gerhard Zotter konnte leider krankheitsbedingt nicht kommen
und Frau Edith Hrovath und Siegfried Kloibhofer entschuldigten
sich ebenfalls, da sie sich zu dieser Zeit auf einer Kreuzfahrt
im Mittelmeer befanden.

Der Steirische Judoverband bedankt sich bei den teilnehmenden
Klubs VGT Sektion Judo, ASKÖ JUDOKLUB GRAZ, Creativ
Graz und dem Judohaus Hausmannstätten auf das Allerherzlichste.
Diese Klubs haben nicht nur für ihren Klub, sondern
für den gesamten Steirischen Judoverband beste Werbung
gemacht und vielleicht ist es ihnen gelungen, den einen
oder anderen Zuseher zu bewegen, in Zukunft einem Judoklub
beizutreten!
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