LV Steiermark Judo News

STEIRISCHE SCHÜLER-MANNSCHAFTS-MEISTERSCHAFT 2007

Ort: Kirchbach, Kirchbacherhalle
Datum: Samstag, 17.November 2007

von Franz Bergmann; Fotos: Walter Wiedner

ASKÖ Graz war "das Maß aller Dinge."

Diese Veranstaltung findet "fast schon traditionell" in der Kirchbacherhalle in Kirchbach statt. Das ist auch gut so, denn die Organisation des Judoklubs Union Kirchbach unter Obmann Ing. Josef Schuchlenz ist Garant für eine perfekte Organisation. Auch die Halle selbst ist für derartige Veranstaltungen wie geschaffen. Die Ruhe, mit der anstehende Probleme von den Kirchbacher Vereinsmitgliedern immer wieder gelöst werden, ist einfach vorbildlich. Ein Pauschallob sei allen Helfern - begonnen von den sympathischen Verkäuferinnen über die Tischbesetzungen bis hin zum Hallenwart - ausgesprochen. Überall trifft man auf Menschen, die sichtlich Freude ausstrahlen.


 

Freudige Gesichter haben auch die Vereinsvertreter von Askö Graz ausgestrahlt! Andre und Harald Niggas, Sepp Todsauer, Ing. Alfred Himmler, ……. hatten auch allen Grund zur Freude, denn ihre Schützlinge waren an diesem Tag einfach phantastisch. Ein Jahr zuvor gewann der Grazer Klub "nur" bei den Mädchen, doch heuer gab es auch bei den Burschen den Gesamtsieg.


Askö Graz stellt beide Mannschaftssieger

Die Mädchen von ASKÖ Graz konnten mit Ausnahme der Gewichtsklassen bis 30kg und bis 70kg sämtliche Klassen besetzen, wodurch sie schon von Beginn an einen kleinen Vorteil hatten. Dabei sah es für die Grazer im ersten Kampf gegen das Judoteam Zeltweg alles anders als gut aus, denn die Zeltweger Mädchen führten bereits mit 4:0. Den Umschwung brachte Nicole Herbst durch ihren Sieg über Demmy Breschan. Die Zeltweger Mädchen konnten gleich vier Gewichtsklassen nicht besetzen, was im Endeffekt sicher mitentscheidend war. Askö Graz besiegte das Judoteam Zeltweg mit 6:5 (Unterbewertung 60:50).
In der nächsten Begegnung von Askö Graz gegen JF Leoben gelang der Leobnerin Sofia Hinger zwar ein schöner Ippon durch Seoi-nage über Melanie Krenn, doch das war schon der einzige erkämpfte Sieg der Leobener Mädchen. Das Endresultat lautete: 8:2 für Askö Graz.
Auch der nächste und letzte Kampf gegen Union Unterpremmstätten war eine klare Sache für die Askö Graz Mädels, was das Endresultat von 8:3 ja auch beweist.
Nicht unbedingt vom Glück verfolgt waren die Mädchen vom Judoteam Zeltweg. Nachdem sie schon den Kampf gegen Askö Graz knapp mit 6:5 verloren, war ihnen auch der zweite Platz nicht vergönnt, da sie den entscheidenden Kampf gegen die Union Unterpremmstätten ebenfalls knapp mit 5:4 verloren.


2. Unterpremstätten

1. Askö Graz

3. Zeltweg

 

Die Kämpfe bei den Burschen waren teilweise äußerst sehenswert und spannend. Bereits die erste Begegnung zwischen Askö Gleisdorf und Union Graz war an Spannung fast nicht mehr zu übertreffen. Das Resultat lautete 5:5, also mussten drei Gewichtsklassen zur Siegerermittlung ausgelost werden. Dabei behielten die Gleisdorfer mit 2:1 Siegen die Oberhand - endgültiges Resultat: 7:6 für ASKÖ Gleisdorf. Besonders hervorzuheben ist dabei der "Super Uchi-mata" von Lukas Moser (Union Graz) und der "Bilderbuch De-ashi-barai" von Maurice Tödling (Askö Gleisdorf).
Der Titelverteidiger Union Leibnitz bekam in der ersten Begegnung die Heimmannschaft von Union Kirchbach vorgesetzt. Die Kirchbacher stellten eine starke Mannschaft und wollten vor heimischen Publikum natürlich besonders glänzen, doch die Leibnitzer bewiesen in dieser Begegnung, dass sie auch heuer wieder zu den Favoriten zählen - Resultat: 6:4 für die Union Sparkasse Leibnitz. Gegen die Mannschaft von Askö Gleisdorf setzten sich die Leibnitzer gleich mit 8:2 durch und waren damit im Finale.
Im anderen Pool zog der Askö Graz in Runde eins ein Freilos und hatte im Kampf um den Einzug in das Finale die Mannschaft von Judoteam Zeltweg als Gegner.
Die Zeltweger begannen in dieser Begegnung fulminant: Rainer Nöhrer setzte sich mit Yuko gegen Patrick Reiter durch, Niko Berger erhöhte mit seinem Sieg über Fabian Waldhofer auf 2:0 für das Judoteam Zeltweg. Schamil Amagov (Zeltweg) und Patrick Herbst lieferten sich einen tollen Kampf, bei dem der Zeltweger als Sieger (Waza-ari für Ko-uchi-gari) von der Matte ging. Damit stand es bereits 3:0 für die Obersteirer. Doch danach sah man nur mehr Grazer Siege, und so lautete das Endresultat: 7:3 für Askö Graz und das Finale lautete daher: Union Sparkasse Leibnitz gegen Askö Graz.
Patrick Kaspar von Askö Graz gelang mit einem O-uchi-gari gegen Daniel Olah von Union Sparkasse Leibnitz das 1:0 für die Grazer. Patricks Vereinskollege Fabian Waldhofer erhöhte mit seinem Ipponsieg auf 2:0 für Askö Graz. Daniel Konrad (Askö Graz) gelang gegen Gregor Lichtenegger ein sehr schöner O-soto-gari und stellte damit auf 3:0 für Askö Graz. Einer der besten Kämpfe dieser Meisterschaft lieferten Christian Tscheppe (Union Spk. Leibnitz) und Walter Bittlingmaier (Askö Graz) ab. Eine Bestrafung (Shido) machte Bittlingmaier zum Sieger dieses Kampfes. Mit einem Ipponsieg (Konterwurf) endete der nächstfolgende Kampf für Said Rizvanov (Askö Graz) gegen Kamil Arsanuhajew. Damit war die Entscheidung über den Meistertitel bereits gefallen. Da halfen auch die Leibnitz - Siege von Sebastian Bornemann (Sangaku), Christoph Schögler (Sangaku) und Dominik Lang (ein Super Seoi-nage) nicht mehr. Das Endresultat lautete 7:4 für Askö Graz.

Bei dieser Begegnung wurden die Burschen (vor allem) von ihren weiblichen Klubmitgliedern derart angefeuert, dass die Halle "fast bebte" ! Für die Kämpfer war dies natürlich eine Extra - Motivation, und die einzelnen Sieger verließen die Matte fast wie einst die großen Helden! So muss Judo ja Spaß machen !


2. Leibnitz

1. Askö Graz


3. Kirchbach


3. Gleisdorf

 

Der Steirische Judoverband gratuliert den Platzierten auf das Allerherzlichste und wünscht ihnen viel Erfolg für die Zukunft !

 


Ergebnisse auf eine Blick

Mädchen
1. Askö Graz
2. Unterpremstätten
3. Zeltweg
4. JF Leoben
1.
Askö Graz - Zeltweg
6:5
60:50
2.
JF Leoben - Unterpremstätten
2:6
15:60
3.
JF Leoben - Askö Graz
2:8
20:80
4.
Unterpremstätten - Zeltweg
5:4
50.37
5.
Askö Graz - Unterpremstätten
8:3
80:30
6.
Zeltweg - JF Leoben
5:4
50.40

 

Burschen
1. Askö Graz
2. Leibnitz
3. Kirchbach
3. Gleisdorf
5. Zeltweg
5. Unterpremstätten
7. Union Graz
1.
Gleisdorf - Union Graz
5:5
2:1
50:50
20:10
2.
Leibnitz - Kirchbach
6:4
60:40
3.
Unterpremstätten - Zeltweg
2:7
20:70
4.
Gleisdorf - Leibnitz
2:8
15:77
5.
Zeltweg - Askö Graz
3:7
22:60
6.
Union Graz - Kirchbach
3:6
30:55
7.
Kirchbach - Zeltweg
6:4
60.40
8.
Unterpremstätten - Gleisdorf
3:7
30:70
9.
Leibnitz - Askö Graz
4:7
40:60

 

 


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