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ASKÖ Graz war "das Maß aller Dinge."
Diese Veranstaltung findet "fast schon traditionell"
in der Kirchbacherhalle in Kirchbach statt. Das ist auch
gut so, denn die Organisation des Judoklubs Union Kirchbach
unter Obmann Ing. Josef Schuchlenz ist Garant für
eine perfekte Organisation. Auch die Halle selbst ist für
derartige Veranstaltungen wie geschaffen. Die Ruhe, mit
der anstehende Probleme von den Kirchbacher Vereinsmitgliedern
immer wieder gelöst werden, ist einfach vorbildlich.
Ein Pauschallob sei allen Helfern - begonnen von den sympathischen
Verkäuferinnen über die Tischbesetzungen bis hin
zum Hallenwart - ausgesprochen. Überall trifft man
auf Menschen, die sichtlich Freude ausstrahlen.
Freudige Gesichter haben auch die Vereinsvertreter von
Askö Graz ausgestrahlt! Andre und Harald Niggas, Sepp
Todsauer, Ing. Alfred Himmler,
. hatten auch
allen Grund zur Freude, denn ihre Schützlinge waren
an diesem Tag einfach phantastisch. Ein Jahr zuvor gewann
der Grazer Klub "nur" bei den Mädchen, doch
heuer gab es auch bei den Burschen den Gesamtsieg.

Askö Graz stellt beide Mannschaftssieger
Die Mädchen von ASKÖ Graz konnten mit Ausnahme
der Gewichtsklassen bis 30kg und bis 70kg sämtliche
Klassen besetzen, wodurch sie schon von Beginn an einen
kleinen Vorteil hatten. Dabei sah es für die Grazer
im ersten Kampf gegen das Judoteam Zeltweg alles anders
als gut aus, denn die Zeltweger Mädchen führten
bereits mit 4:0. Den Umschwung brachte Nicole Herbst
durch ihren Sieg über Demmy Breschan. Die Zeltweger
Mädchen konnten gleich vier Gewichtsklassen nicht besetzen,
was im Endeffekt sicher mitentscheidend war. Askö Graz
besiegte das Judoteam Zeltweg mit 6:5 (Unterbewertung 60:50).
In der nächsten Begegnung von Askö Graz gegen
JF Leoben gelang der Leobnerin Sofia Hinger zwar
ein schöner Ippon durch Seoi-nage über Melanie
Krenn, doch das war schon der einzige erkämpfte
Sieg der Leobener Mädchen. Das Endresultat lautete:
8:2 für Askö Graz.
Auch der nächste und letzte Kampf gegen Union Unterpremmstätten
war eine klare Sache für die Askö Graz Mädels,
was das Endresultat von 8:3 ja auch beweist.
Nicht unbedingt vom Glück verfolgt waren die Mädchen
vom Judoteam Zeltweg. Nachdem sie schon den Kampf gegen
Askö Graz knapp mit 6:5 verloren, war ihnen auch der
zweite Platz nicht vergönnt, da sie den entscheidenden
Kampf gegen die Union Unterpremmstätten ebenfalls knapp
mit 5:4 verloren.
2. Unterpremstätten
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1. Askö Graz
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3. Zeltweg
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Die Kämpfe bei den Burschen waren teilweise äußerst
sehenswert und spannend. Bereits die erste Begegnung zwischen
Askö Gleisdorf und Union Graz war an Spannung fast
nicht mehr zu übertreffen. Das Resultat lautete 5:5,
also mussten drei Gewichtsklassen zur Siegerermittlung ausgelost
werden. Dabei behielten die Gleisdorfer mit 2:1 Siegen die
Oberhand - endgültiges Resultat: 7:6 für ASKÖ
Gleisdorf. Besonders hervorzuheben ist dabei der "Super
Uchi-mata" von Lukas Moser (Union Graz) und
der "Bilderbuch De-ashi-barai" von Maurice
Tödling (Askö Gleisdorf).
Der Titelverteidiger Union Leibnitz bekam in der ersten
Begegnung die Heimmannschaft von Union Kirchbach vorgesetzt.
Die Kirchbacher stellten eine starke Mannschaft und wollten
vor heimischen Publikum natürlich besonders glänzen,
doch die Leibnitzer bewiesen in dieser Begegnung, dass sie
auch heuer wieder zu den Favoriten zählen - Resultat:
6:4 für die Union Sparkasse Leibnitz. Gegen die Mannschaft
von Askö Gleisdorf setzten sich die Leibnitzer gleich
mit 8:2 durch und waren damit im Finale.
Im anderen Pool zog der Askö Graz in Runde eins ein
Freilos und hatte im Kampf um den Einzug in das Finale die
Mannschaft von Judoteam Zeltweg als Gegner.
Die Zeltweger begannen in dieser Begegnung fulminant: Rainer
Nöhrer setzte sich mit Yuko gegen Patrick Reiter
durch, Niko Berger erhöhte mit seinem Sieg über
Fabian Waldhofer auf 2:0 für das Judoteam Zeltweg.
Schamil Amagov (Zeltweg) und Patrick Herbst
lieferten sich einen tollen Kampf, bei dem der Zeltweger
als Sieger (Waza-ari für Ko-uchi-gari) von der Matte
ging. Damit stand es bereits 3:0 für die Obersteirer.
Doch danach sah man nur mehr Grazer Siege, und so lautete
das Endresultat: 7:3 für Askö Graz und das Finale
lautete daher: Union Sparkasse Leibnitz gegen Askö
Graz.
Patrick Kaspar von Askö Graz gelang mit einem
O-uchi-gari gegen Daniel Olah von Union Sparkasse
Leibnitz das 1:0 für die Grazer. Patricks Vereinskollege
Fabian Waldhofer erhöhte mit seinem Ipponsieg
auf 2:0 für Askö Graz. Daniel Konrad (Askö
Graz) gelang gegen Gregor Lichtenegger ein sehr schöner
O-soto-gari und stellte damit auf 3:0 für Askö
Graz. Einer der besten Kämpfe dieser Meisterschaft
lieferten Christian Tscheppe (Union Spk. Leibnitz)
und Walter Bittlingmaier (Askö Graz) ab. Eine
Bestrafung (Shido) machte Bittlingmaier zum Sieger dieses
Kampfes. Mit einem Ipponsieg (Konterwurf) endete der nächstfolgende
Kampf für Said Rizvanov (Askö Graz) gegen
Kamil Arsanuhajew. Damit war die Entscheidung über
den Meistertitel bereits gefallen. Da halfen auch die Leibnitz
- Siege von Sebastian Bornemann (Sangaku), Christoph
Schögler (Sangaku) und Dominik Lang (ein
Super Seoi-nage) nicht mehr. Das Endresultat lautete 7:4
für Askö Graz.
Bei dieser Begegnung wurden die Burschen (vor allem) von
ihren weiblichen Klubmitgliedern derart angefeuert, dass
die Halle "fast bebte" ! Für die Kämpfer
war dies natürlich eine Extra - Motivation, und die
einzelnen Sieger verließen die Matte fast wie einst
die großen Helden! So muss Judo ja Spaß machen
!
Der Steirische Judoverband gratuliert
den Platzierten auf das Allerherzlichste und wünscht
ihnen viel Erfolg für die Zukunft !
Ergebnisse auf eine Blick
| Mädchen |
1. Askö Graz
2. Unterpremstätten
3. Zeltweg
4. JF Leoben
|
|
1.
|
Askö Graz - Zeltweg |
6:5
|
60:50
|
|
2.
|
JF Leoben - Unterpremstätten |
2:6
|
15:60
|
|
3.
|
JF Leoben - Askö Graz |
2:8
|
20:80
|
|
4.
|
Unterpremstätten - Zeltweg |
5:4
|
50.37
|
|
5.
|
Askö Graz - Unterpremstätten |
8:3
|
80:30
|
|
6.
|
Zeltweg - JF Leoben |
5:4
|
50.40
|
| Burschen |
1. Askö Graz
2. Leibnitz
3. Kirchbach
3. Gleisdorf
5. Zeltweg
5. Unterpremstätten
7. Union Graz
|
|
1.
|
Gleisdorf - Union Graz |
5:5
2:1
|
50:50
20:10
|
|
2.
|
Leibnitz - Kirchbach |
6:4
|
60:40
|
|
3.
|
Unterpremstätten - Zeltweg |
2:7
|
20:70
|
|
4.
|
Gleisdorf - Leibnitz |
2:8
|
15:77
|
|
5.
|
Zeltweg - Askö Graz |
3:7
|
22:60
|
|
6.
|
Union Graz - Kirchbach |
3:6
|
30:55
|
|
7.
|
Kirchbach - Zeltweg |
6:4
|
60.40
|
|
8.
|
Unterpremstätten - Gleisdorf |
3:7
|
30:70
|
|
9.
|
Leibnitz - Askö Graz |
4:7
|
40:60
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