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Chronik - WM-Frauen
Die erste Frauen-Weltmeisterschaft wurde 1980
in New York ausgetragen. Maßgebenden Anteil dafür, dass
die IJF die Durchführung einer Weltmeisterschaft für Frauen
beschloß, hatte dabei der ÖJV. Schon 1977 wurde über
die Möglichkeit solcher Meisterschaften intensiv diskutiert.
Die Delegation des ÖJV mit EJU-Vizepräsident Prof.
Kurt KUCERA, dem Technischen Direktor Erich NICHAM und
Verbandskapitän Norbert HERMANN setzte sich vehement
für die Durchführung ein. Noch im selben Jahr wurde ein
außerordentlicher Kongress der IJF in London abgehalten, wo
schließlich der Antrag des ÖJV zur Ausrichtung von Weltmeisterschaften
für Frauen angenommen wurde. Und die erste WM wurde für
Österreich ein Riesenerfolg, denn drei Athletinnen eroberten
auf Anhieb den Titel, nämlich Edith HROVAT (bis 52 kg),
Dr. Gerda WINKLBAUER (bis 56 kg) und Edith SIMON (bis
66 kg). Und das waren die weiteren Erfolge österreichischer
Athletinnen bei einer Weltmeisterschaft:
- Edith HROVAT wurde 1984
in Wien in der Klasse bis 52 kg Zweite
- Edith HROVAT konnte 1986
in Maastricht den fünften Platz erobern.
- Roswitha HARTL (bis 66 kg)
holte 1987 in Essen Bronze.
- 1989 in Belgrad eroberten Petra
PROFANTER (bis 56 kg) und Roswitha HARTL (bis 61 kg)
jeweils Platz sieben.
- Susanne PROFANTER (bis 61
kg) belegte 1991 in Barcelona Platz fünf.
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